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Was ist FLINTH?

Das Projekt „Forschungs-und KoLlaborationsinfrastruktur für die NTH“ (FLINTH) hat zum Ziel, die Zusammenarbeit in gemeinsamen Forschungsaktivitäten der Niedersächsischen Technischen Hochschule (NTH) durch die Etablierung einer geeigneten IT-Infrastruktur zu erleichtern. Diese Infrastruktur gliedert sich in die drei wesentlichen Bereiche: Kooperationsplattform, Compute Cloud und Storage Cloud. Ergänzend zu diesen drei Bereichen besteht eine weitere Aufgabe von FLINTH in der Dokumentation bereits vorhandener Werkzeuge und darin, über neue und existierende Lösungen zu informieren.

Kooperationsplattform

Eine wesentliche Funktion einer Forschungsplattform für die NTH liegt in der Unterstützung von standortübergreifender Projektarbeit. Diese erfordert insbesondere Kommunikation, Koordination und Dokumentenaustausch zwischen den beteiligten Wissenschaftlern. Ein Ziel des Projektes wird es sein, eine solche „Kooperationsplattform“ zu etablieren. Hierfür kommen ausschließlich bestehende, erprobte Lösungen zum Einsatz. Konkret werden die Szenarien asynchrone Zusammenarbeit, synchrone rechnerbasierte Zusammenarbeit und Videokonferenzen abgedeckt.

Compute Cloud

Die Universitäten der NTH haben Bedarf an flexiblen Rechenressourcen auch bei kleineren Problemen, die keine Nutzung eng gebundener Cluster (wie etwa HLRN) rechtfertigen. Gleichzeitig stehen in allen Rechenzentren der NTH-Universitäten Ressourcen im kleineren Rahmen zur Verfügung, die einzeln nicht immer voll ausgelastet sind, zusammengeschaltet aber eine durchaus interessante Infrastruktur ergeben würden. Daher soll eine Cloud-Infrastruktur zwischen den drei Standorten etabliert werden, um Adhoc-Ressourcen für wissenschaftliches Arbeiten zur Verfügung zu stellen.

Storage Cloud

Die drei Standorte der NTH verfügen über File-Server der Niedersächsischen Storage Cloud (NSC), die vom Personal der örtlichen Rechenzentren administriert werden. An allen drei NTH-Standorten wird die vorhandene NSC-Infrastruktur im Wesentlichen zur Vor-Ort-Datenspeicherung eingesetzt. Bei der Durchführung von Forschungsprojekten, die an mindestens zwei NTH-Standorten bearbeitet werden, fallen in der Regel lokal in größeren Mengen Mess- oder Simulationsdaten an, die zur weiteren Bearbeitung zwischen den beteiligten Standorten ausgetauscht werden müssen. Es liegt nahe, die gleichartigen File-Server als zentrales System zum Forschungsdatenaustausch innerhalb der NTH zu erweitern.

Information und Dokumentation

Ein Problem der bereits zur Verfügung stehenden technischen Dienste ist deren geringe Sichtbarkeit für die Nutzer. Dies sorgt dafür, dass bei standortübergreifenden Projekten nicht das volle Potential des vorhandenen Technologiepools ausgeschöpft wird. Es ist daher ein Schwerpunkt des Projektes, aktiv in die verschiedenen Institutionen und Gremien der Hochschule zu gehen sowie Kontakt mit den bestehenden NTH-Projekten aufzunehmen und die NTH-Forschungsplattform dort zu bewerben.

dokumentation.txt · Zuletzt geändert: 2013/09/11 09:08 von switt